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Update zum Reisen

Autor: JohannesBuecker | Datum: 16 Juli 2014, 16:49 | 0 Kommentare

Ich habe, in meinem letzten Blogeintrag zum Thema Reisen geschrieben, dass man für längere Strecken, vor allem zwischen den Städten, eigentlich nur Busse und Autos nimmt.
Mittlerweile weiß ich es besser…

Durch meinen Projektwechsel nach Notse, bin ich in den letzten Wochen einige Male zwischen Kpalimé und Notse gependelt.
Und ich muss gestehen, ich bin verwöhnt.
Bisher bin ich eigentlich hauptsächlich auf den großen Straßen Togos gefahren, zwischen Kpalimé und Lomé und zwischen Kpalimé und Kara. (Alles was zwischen Kpalimé und Kara liegt habe ich weg gelassen, da es nur diese eine Straße in den Norden gibt)
Da war der unasphaltierte Abschnitt zwar etwas holperig aber das ging auch mit dem Auto und den kleineren Bussen noch ganz gut.
Nach Notse sieht das ganze jetzt aber etwas anders aus.
Es liegt wie schon gesagt auf der selben Höhe wie Kpalimé, aber in der Mitte des Landes, somit eine Entfernung von etwa 65km.
Knapp 15 dieser Kilometer sind auch asphaltiert, der Rest nicht…
Ich wunderte mich schon, als Felice sagte, bevor er mich das erste Mal nach Notse brachte, dass wir aufgrund der Straße etwas über 2 Stunden brauchen werden.
Aber als wir dann nach 2 Stunden in Notse waren, wusste ich haargenau was er gemeint hatte.
Die Straße war die schlechteste Straße, die mir bisher über den Weg gelaufen ist.
Die Schlaglöcher sind so groß, dass die hier üblichen Taxis halb von der Höhe und fast doppelt von der Länge hereinpassen.
Wenn es dann auch noch regnet, stehen sie halb bis ganz voller Wasser, sodass man erst gar keine Chance hat, durch zu fahren.
Ich kannte diese Straße zwar schon von meinem Besuch mit Hannes Menke und Annika May im Februar, aber meine Erinnerungen waren wohl noch von dem gut gefederten und gut gepolsterten Jeep beeinflusst.
Mittlerweile bin ich so weit, dass ich mir gar nicht mehr die Mühe mache, ein Taxi finden zu wollen.
Es gibt zwar etwa ein Taxi und einen Bus pro Tag, aber das ist so holperig, dass man gar nicht so dicht gepackt sein kann (sprich 7-8 Personen im Taxi) um nicht trotzdem schmerzhaft irgendwo mit der Karosserie des Wagens zu kollidieren.
Deswegen bevorzuge ich, trotz der staubigen Piste die Moto-Taxis, auch wenn sie auf diese Distanz etwas teurer sind, so ist das Reisen über so eine Straße doch eindeutig komfortabler.
Außer wenn der Fahrer aus purer Nettigkeit seine Mutter noch mitnimmt und man dann zu 3. auf einem Moto sitzt. Kein Wunder, 
dass er sich einen Platten geholt hat.

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